Staatliches Museum Ägyptischer Kunst
Hieroglyphe  

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DAUERLEIHGABEN AUS NAGA

Die Bildmotive stehen für die aktuelle Berichterstattung über die Sonderausstellung honorarfrei zur Verfügung. Jede weitere Nutzung bedarf der Genehmigung.

© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München
Fotos: Staatliches Museum Ägyptischer Kunst München


 
   

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Neue Dauerausstellung


 
   

Objekte


 
 

Neuwerwerbung
Sitzstatue des Cheti

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Als nach dem Zusammenbruch des Mittleren Reiches im Verlauf der 13. Dynastie die aus dem Norden nach Ägypten drängenden asiatischen Hyksos ihren Herrschafts-bereich immer mehr erweitern, kommt die Produktion von Kunstwerken – Reliefs und Statuen – nahezu zum Erliegen, da sich das Land im Kriegszustand befindet.

Diese Sitzfigur eines Mannes namens Cheti zeigt die charakteristischen, etwas unbeholfenen Stilmerkmale der Zweiten Zwischenzeit und ist eines der wenigen qualitätvollen Bildnisse dieser Epoche.

Kalkstein
2. Zwischenzeit, um 1700 v. Chr.
ÄS 7903
© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)



 
 

Neuerwerbung
Geschenk des Freundeskreises des Ägyptischen Museums München e.V. Königskopf Sethos' I.

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Seit der Mitte der 18. Dynastie (Zeit Amenophis' III., um 1380 v. Chr.) sind im Bereich der Königsplastik Statuen in einer aufwändigen Komposittechnik häufiger anzutreffen: Kopf, Hände und Füße aus wertvollen und farbigen Materialien (Halbedelstein, Quarzit, Glas) wurden in den aus Kalkstein gearbeiteten Körper eingesetzt, wobei Augen und Krone nochmals separat eingefügt waren.

Die idealisierenden Gesichtszüge mit dem leichten Lächeln sind typisch für die sogenannte Nach-Amarnazeit, also die Epoche der späten 18. und frühen 19. Dynastie. Aufgrund stilistischer Vergleiche kann man dieses Köpfchen Sethos I. zuweisen.

Jaspis
Neues Reich, 19. Dynastie, um 1300 v. Chr.
ÄS 7276
 © Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)



 
   

Raumaufnahmen neue Dauerausstellung

 


 
 

Westlicher Gang mit Statue der Göttin Sachmet

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© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)



 
 

Raum I, Plastik des Alten und Mittleren Reiches

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© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Raum II, Plastik und Stelen des Neuen Reiches

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© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Raum II, Königsplastik des Neuen Reiches

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(Hatschepsut rechts und Ramses II. links)
© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Raum „Antiker Sudan“, Goldschatz einer meroitischen Königin

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© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Raum „Antiker Sudan“, Keramik aus drei Jahrtausenden

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© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
   

Neuerwerbungen


 
 

Cheti

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© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Amarnaprinzessin

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© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
   

Neubau


 
 

Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Neubau des Ägyptischen Museums München

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Mark Polscher: Pomegranate Tree


 
 

Mark Polscher

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Mark Polscher

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Mark Polscher

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Mark Polscher

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Sonderausstellung „Gottes – Bilder“


 
 

Erscheinungsform des Göttlichen
Falkenkopf

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Charakteristisch für das altägyptische Gottesbild ist die Mischgestalt aus menschlichen und tierischen Elementen wie bei diesem Kopf eines Falken mit menschlichen Ohren. Es ist die Aufgabe des Künstlers, die Darstellung eines Über-Menschlichen, also göttlichen Wesens zu gestalten – und dafür wählt er oft die Mischgestalt.

Kalkstein
wahrscheinlich aus Hawara (Fayum)
Mittleres Reich, 12. Dynastie, um 1800 v. Chr.
ÄS 7077
© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Götterfamilien Statue des Amun

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Ein Ordnungsprinzip der ägyptischen Götterwelt ist die (Klein-)Familie, bestehend aus Vater, Mutter, Kind (Sohn). So werden vor allem die Hauptgottheiten zu Triaden zusammengestellt und jeweils einem Kultort zugewiesen. Dem Reichsgott Amun mit dem wichtigsten Heiligtum in Karnak wird die Göttin Mut und der Kindgott Chons, eine Mondgottheit, zur Seite gestellt.

Bronze
Spätzeit, 26. Dynastie, um 600 v. Chr.
ÄS 6978
© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Eine Funktion – viele Götter Stabaufsatz mit Selket

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Die meisten Götter haben einen oder mehrere Zuständigkeitsbereiche, zum Beispiel als Schöpfergott, als Sonnen- oder Mondgott, als Weisheits- oder Muttergottheit. Dabei sind die verschiedenen Funktionen meist mit mehreren Gottheiten besetzt. Die Göttin Selket, hier als Skorpion mit weiblichem Kopf dargestellt, ist eine bedeutende Heilgöttin. Dieselbe Funktion nehmen auch Thoth, Chons, Sachmet und Imhotep wahr, um nur die wichtigsten zu nennen.

Bronze
Spätzeit, 664-332 v. Chr.
ÄS 7280 
© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Kult Kultbild eines Falkengottes

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Anders als im griechisch-römischen Bereich waren die Kultstatuen der Ägypter keine Kolossalstatuen, sondern eher kleine Figuren aus wertvollen Materialien (Edelmetall), weswegen sich nur wenige Beispiele erhalten haben. Sie standen verborgen in einem Schrein im Allerheiligsten des Tempels, zu dem nur der König und der Hohepriester Zugang hatten.

Silber, Elektron
Spätzeit, 27. Dynastie, um 500 v. Chr.
Dauerleihgabe der Bayerischen Landesbank Girozentrale München
© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Magie Liebeszauber

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Neben dem Götterkult, der in den Tempeln praktiziert wurde, gab es eine Vielzahl magischer Praktiken, die keineswegs nur auf den privaten Bereich beschränkt waren, sondern gleichfalls von offiziellen Zauberern, aber auch von Privatleuten durchgeführt wurde.

Die Wachspüppchen von Mann und Frau steckten, von einem Papyrus umhüllt, in diesem Krug. Darauf ist in heute verblasster Schrift ein Dämonen beschwörender Text als Liebeszauber geschrieben.

Ton, Wachs, Papyrus
Spätantike, 3.-5. Jh. n. Chr.
ÄS 6791-93
© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Persönliche Frömmigkeit Stele des Rahotep

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Der Begriff der „Persönlichen Frömmigkeit“ umschreibt eine religiöse Haltung, die vor allem in der Ramessidenzeit weit verbreitet war. Ihr liegt das Gefühl einer schicksalhaften Abhängigkeit des Einzelnen von einer bestimmten Gottheit zugrunde. Meistens treten in diesem Kontext die heimischen Götter aus der Umgebung des Hilfe suchenden Menschen auf. Auch die Verehrung des aktuell regierenden Herrschers gehört zu diesem Bereich; sie gilt jedoch nicht seiner historischen Person, sondern den mit ihm verbundenen Bildern. Dies können etwa Kolossalstatuen sein, die dann einen eigenen Namen tragen und nicht mit dem König identisch sind, sondern seine Göttlichkeit repräsentieren.

Kalkstein
Neues Reich, 19. Dynastie, um 1250 v. Chr.
Gl. 287
© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)


 
 

Zahlensymbolik Göttertriade

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Die ägyptischen Gottheiten können zu bestimmten Gruppierungen zusammengestellt werden, zu einem Paar (Mutter und Sohn – Isis und Harpokrates, zwei Schwestern – Isis und Nephthys, zwei Brüder – Horus und Seth). Außerdem gibt es die Vierheit (Horussöhne, die Schutzgottheiten der Kanopen), die Achtheit (Urgötter von Hermopolis) und die Neunheit (Götterkreis).

Am häufigsten tritt jedoch die Dreiheit auf, die auf eine Familie Bezug nimmt oder wie hier das Götterkind zwischen Mutter (Isis) und Tante (Nephthys) zeigt.

hellblaue Fayence
Ptolemäisch, 300-30 v. Chr.
ÄS 2085
© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)



 
 

Lokalgottheiten Nilkarte

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Alle ägyptischen Götter sind einem bestimmten Kultort zugewiesen, in dem ihr wichtigster Tempel steht. In ihrer Verehrung sind sie jedoch keineswegs auf dieses eine Heiligtum beschränkt: Je wichtiger eine Gottheit ist, je umfassender ihr Wesen, desto zahlreicher sind die Orte, an denen sie verehrt werden.

© Staatliches Museum Ägyptischer Kunst (Foto M. Franke)